Boogie!

(English text below)

Endlich ist es so weit! Mein zweites eBook geht an den Start. Diesesmal ist es ein Shirt, ein Shirt mit charmanten Retroelementen, dem ich den Namen “Boogie” gegeben habe. Immerhin fünf habe ich schon selbst für mich genäht und ich denke da werden noch weitere dazu kommen, welches mein Lieblings-“Boogie” ist kann ich garnicht so recht sagen, dieses ist einfach unifarben, aber knallig. Zu Pink habe ich eigentlich ein gespaltenes Verhältnis, in den späten 90ern habe ich es quasi bis zum Überdruss getragen und freunde mich nun wieder damit an.
Der Rock ist übrigens “Miette” von Tilly and the Buttons genäht aus einem traumhaften Lawn von Cotton&Steel.

Das eBook “Boogie” bekommt ihr noch bis morgen um Mitternacht zum Sonderpreis von nur 3€ auf Makerist.

Und jetzt schnell ab zu RUMS!

 

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At last! My second pdf pattern is launched and it’s the first also availible in English! This time it’s a shirt with charming retro elements, and I called it “Boogie”. So far I made five of them for myself and I think more will follow. I can’t tell wich one is my favourite, this one is simply solid coloured, but pretty gaudi. My relationship with pink is a bit disturbed, during the late 90’s I wore it to excess and only slowly we are making friends again.
BTW the skirt is “Miette” by Tilly and the Buttons, sewn from a georgeous lawn by Cotton&Steel.

You can purchase “Boogie” for a special price until tomorrow midnight, for only 3€ at Makerist.

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Call for pattern testers!

Wer mich auf Instagram verfolgt hat vielleicht schon mein neues Schnittmuster gesehen, ein Shirt mit süßen, gerafften Details, einen Namen hat es noch nicht und es muss noch auf Herz und Nieren geprüft werden. Wer mag mir dabei helfen?

Die Größen gehen von 34 bis 48. Der Schnitt ist auch für Anfängerinnen geeignet. Zwischen Freitag dem 17.6. und Montag dem 27.6. solltest du Zeit haben mindestens ein Shirt zu nähen.

Bitte bewirb dich bis Montag in den Kommentaren oder auf meiner Facebookseite, mit einem Foto eines deiner Werke, deiner Größe und wenn du hast deines Blog/Instagram/Facebookseite.

Ich freue mich auf ganz viel Nähspaß mit euch!

Those who follow me on instagram have maybe noticed that I have made a new pattern. A shirt with cute, shirred details, which hasn’t got a name yet. And it has to be tested! Who likes to help me with that?

The sizing goes from bust 82 cm (32”) to 110 cm (43”). The pattern is suitable for beginners. Between friday 17th june to monday the 27th you should have enough spare time to finish one shirt.

Please apply until monday in the comments or my facebookpage, with a picture of one of your makes, your size and, if you got one your blog/instagram/facebookfanpage.

I’m looking forwards to lots of sewing fun with you🙂

The “Make & Mend” Challenge

Meine liebe Nachbarin (ja wir sind wirklich Nachbarn!) “Hertzwerk Freiburg” hat heute eine tolle Challenge ausgelobt. Nach dem Motto “Make & Mend” will sie 365 Tage keine Klamotten kaufen, sondern ausbessern und selber machen. Ich finde die Idee klasse und hab sofort zugesagt mitzumachen! Eigentlich bin ich nämlich sowieso schon dabei und habe mir zum Ziel gesetzt alles was ich selbst machen kann, auch selbst zu machen.

Hier ist der Originalpost. Macht mit!

My dear neighbour (yes we are really neighbours!) of “Hertzwerk Freiburg”has anounced a great challenge. The motto is “Make & Mend” and she wants to try not to buy any cloths for 365 days and insteand mend old stuff and sew herself. I think this is great and I have immediatly joined in! I’m anyway trying to make stuff that I can make myself and not to buy them.

Here is the original posting. Join in!

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Eine richtige Jeans für mich

 

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(English text below)

Ich muss ein Geständnis machen, ich hab Angst vor Hosen! Also davor Hosen zu nähen… eine RICHTIGE Erwachsenenhose (die Skinnyjeans letztes Jahr zählt nicht, die ist ja eher eine Leggings) habe ich zuletzt vor ca. acht Jahren auf der Meisterschule genäht und dort auch nur weil ich es musste. Dabei sind Hosen der Grund warum ich mich ursprünglich so dahinter geklemmt hatte das Nähen ordentlich zu lernen, als Teenie bekam ich einfach keine gut sitzenden Hosen und nähte sie mir darum selbst, also ihr wisst schon in den späten 90ern … so tief sitzend wie es nur möglich war ohne sie zu verlieren und mit einem monströsen Schlag mit dem man auf Grund der Länge auch wunderbar den Boden putzen konnte.

 

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Aber genug davon. Mittlerweile trage ich überwiegend Röcke und Kleider aber so ein zwei wirklich passende Jeans will ich dann doch auch im Kleiderschrank haben. Nachdem ich mich lange darum gedrückt hatte gab ich mir letzte Woche einen Ruck und druckte endlich den “Gingerjeans”-Schnitt aus, der schon lange auf meiner Festplatte schlummerte. Ich beschloss mutig zu sein und schnitt ihn gleich aus dem Originalstoff zu, der Mut zahlte sich aus, ich musste lediglich in der hinteren Mitte zwei-drei Zentimeter wegnehmen, was aber auch am starken Stretchanteil des Stoffs liegen kann.

 

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Der Schnitt ist sehr empfehlenswert! Er ist super ausgeklügelt und hat tolle Details, z.B. die Taschenbeutel die bis in die vordere Mitte reichen und dadurch die Bauchregion etwas äh… unterstützen. Man sollte allerdings der Englischen Sprache sehr gut mächtig sein, da die Anleitung zwar schön Illustriert ist, aber eben nicht ganz so deppensicher wie manches deutschsprachige eBook, an manchen Stellen muss man eben wirklich aufmerksam lesen und den Text verstehen um nicht ins Schlingern zu geraten.

Stoff: High stretch denim 8.2 oz von Robert Kaufman

Schnittmuster: Ginger Jeans von Closet Case Files

Und nun noch ganz schnell zu RUMS damit!

I have to confess that I’m afraid of trousers! Well afraid of sewing trousers… it was about eight years ago at fashion school when I last sewed a REAL pair of adult trousers, because I had to. Ironically it were trousers that brought me to master dressmaker’s skills, because as a teen I never found trousers that fitted me and so I began making my own ones, you know, the late 90’s as deep as possible and with a flare you could easily clean the floor because of the redicoulous length, but enough of this. In the meantime I switched to wear mainly skirts and dresses, but nevertheless I need one or two well fitting jeans in my wardrobe. I have longe procrastinated this, but last week I gave myself a kick in the ass and printed out the Ginger Jeans pattern, which I had on my harddisc for a long time. I decided to be daring and cut it out without making a musslin. My boldness was rewarded, it fitted almost perfectly, I just had to tuck in 2 – 3 cm in the center back, but this might be due to the high strech percentage in the fabric.

In my opinion this pattern is highly recommendable, it is very well drafted and has great details, such as the pocket stay that gives ehm… some support to the belly. But if you are not a native speaker you shoud very well be able to read English, the instructions are beautifully illustrated but not in such a detailed, and foolproof way like many european ebooks, at some points it is very neccessary to read the text carefully.

Fabric: High stretch denim 8.2 oz by Robert Kaufman

Pattern: Ginger Jeans  by Closet Case Files

Mein neues Buch ist (fast) da

Wer mir auf Instagram folgt hat vielleicht einige Bildchen von herrlichen Stoffen entdeckt die ich vor einiger Zeit immer mal wieder gepostet hatte.

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Nun darf ich endlich verraten, was es mit denen auf sich hat! Diese Stöffchen habe ich alle für mein neues Buch vernähen dürfen, das ab sofort online und im örtlichen Buchhandel vorbestellbar ist. Am 1.Juli wird es erscheinen.

Dieses Werk liegt mir besonders am Herzen. Auch wenn man es hier nicht sehen kann, aber ich nähe unwahrscheinlich gern für meine Kinder und als ich gefragt wurde, ob ich ein Buch mit Babykleidung schreiben wolle, war ich natürlich sofort dabei!

Bald wird es noch mehr Einblicke geben.

zuckersüß

(Almost) real vintage

English text below

Es ist schon einige Wochen her, seit ich dieses Kleidchen genäht habe, aber seitdem bin ich einfach nicht zum Bloggen gekommen.

Es war mein erster Versuch mit einem alten Originalschnittmuster zu arbeiten. Ich hatte es bei etsy entdeckt und war der Meinung, dass der Look der späten 50er und frühen 60er Jahre genau das Richtige für mich ist.

Leider hatte die Durchschnittsfrau damals etwas anders proportioniert zu sein als ich, sprich, die Taille war mir um einiges zu eng. Da ich keine Zeit für ein Probestück hatte entschied ich mich mal wieder mein Prinzip des mutigen Zuschnitts anzuwenden, also ausmessen am Schnitt, Änderungen vornehmen und hoffen dass es funktioniert.

Ich hatte Glück, meine Kalkulation ging auf und ich konnte die Taille anpassen in dem ich einfach die Abnäher etwas kleiner machte. Leider wurde das Rockteil dadurch etwas kompliziert, im Schnittmuster war jede Falte genau festgelegt und der Schlitz der in der vorderen Mitte nötig ist geschickt in einer der Kellerfalten versteckt. Man sollte nicht mitten in der Nacht soetwas zuschneiden, das mit Mathematik verbunden ist. Das Ende vom Lied war jedenfalls, dass die Seitennähte, in die ich übrigens noch Taschen eingebaut habe, nicht mit den Seitennähten im Oberteil korrespondieren… aber ich glaube die Anzahl Leute denen das auffällt ist eher überschaubar.

Ein Detail des Schnittmusters mag ich ganz besonders: der Beleg ist an einem Stück geschnitten, man muss also am Kragenansatz keine Nähte aufeinander ausrichten. In den Rezensionen zu diesem Schnitt die ich im Internet fand wurde genau dieser Umstand als besonders kompliziert kritisiert, aber ich hatte keine Probleme beim Nähen und fand es eine sehr clevere Lösung.

Ich bin mit diesem ersten Versuch insgesamt sehr glücklich! Der Babycord hat genau den richtigen Stand für das Kleid und ist nicht wie ich befürchtet hatte zu starr. An die leicht überschnittenen Schultern in Kombination mit dem angepufften Ärmel musste ich mich erst gewöhnen, aber “das gehört so” es ist die authentische Silhouette für diese Zeit.

Nun brauche ich nurnoch einen ordentlichen Petticoat dafür🙂

Und ab geht’s zu RUMS

It is already some weeks ago since I made this dress, but I just had not the time to blog.

This was my first attempt with a real vintage pattern. I had discoverd it on etsy and was convinced that this look of the late 50’s / early 60’s is the thing for me.

Unfortunatelly back then the average woman had to have other proportions than me, so to say my waist is way too big. As I had not time to make a toile I decided to apply my principle of “brave cutting” again, that means, measure on the pattern, alter and hope that it will work out.

I was lucky, my calculation was right and I could alter the waist by just making the darts more narrow. Unfortunatelly the skirt now didn’t fit the bodice anymore. In the skirt pattern all the pleats where marked and also the front slit was cleverly hidden in one of them. You should not cut something like that that involves mathemathics in the middle of the night… in the end the side seams of the skirt didn’t match the side seams of the bodice, but I guess the number of people who would see is very limited.

I especially like one feature of the pattern – the facing is cut in one, so you have no seams to match at the collar notch. Some seamstresses who reviewed this pattern disliked this and said it was so fiddly to make, but I had no problems with that.

All in all I’m very pleased with this first trial! The babycord I did use was just right and not as I feared too sturdy. I had to make friends with the sloping shoulder in combination with the slightly shirred sleees, but this is the authentic silhouette for the era.

Now I only need a decent petticoat to go under it🙂

 

Ganz unglamourös – mein Sylvesterkleid

Hier kommt nun noch ein weiteres Kleid nach meinem eigenen Schnitt.

Übrigens „Swing“ gibt‘s jetzt auch bei makerist!

Da Sylvester bei mir mal wieder reichlich unglamourös werden wird, ich aber doch auch ein Sylvesterkleid haben wollte, habe ich ganz spontan ein „Swing“ aus Alpenfleece genäht. Heute war‘s bei uns hier im Süden auch endlich mal wieder etwas kälter geworden (auf den Nebel hätte ich aber verzichten können)

Ich habe hierbei auch eine neue Kragenvariante ausprobiert. Nunja eigentlich wollte ich einen großen Kuschelkragen konstruieren, aber ich hatte mich mit der Stoffmenge verschätzt, also wurde nur ein breites locker sitzendes Bündchen draus.

Zu meinen guten Vorsätzen für 2016 gehört übrigens endlich mal ordentliche, schöne Fotos für meinen Blog zu machen und dazu nach draußen zu gehen😉

Übrigens, ja ich weiß dass ich Hausschlappen anhabe auf dem Bild, aber die mussten unbedingt mit drauf!

 

Und nun ab zu RUMS!